Rhythmus. Alles fließt in einem Rhythmus durch die Zeit. Alles was wir tun – essen, trinken, laufen, raufen, saufen, singen, tanzen, schlafen, lesen, arbeiten, denken – tun wir in einem Rhythmus, während wir durch die Zeit fließen. [1] Wenn Jamaikaner einen Bob anschieben, hört sich das in dem Walt Disney Film Cool Runnings etwa so an: “Fühlt den Rhythmus, fühlt die Musik, dieser Bob fährt uns zum Sieg! Cool Runnings!”. Damit synchronisiert sich das Bob-Team, ehe es auf die Strecke geht. Das Team synchronisiert sich ScrumPercussionüber den Rhythmus. Dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Und dann saß ich vor Jahren in Karlsruhe in einem Percussion-Konzert von Hakim Ludin, bin von Rhythmus förmlich durchdrungen und denke: Scrum hat doch auch einen Rhythmus, einen Herzschlag – den Rhythmus der Sprints, der Meetings, den täglichen Rhythmus des Daily Scrum. Wenn ich für ein Team diesen Rhythmus fühlbar machen könnte, dann …

Nun ist Percussion eine tolle Sache, aber all die vielen Instrumente, die man dazu braucht … die hat man als Coach nicht einfach so in der Tasche. Doch wenn man ein agiler Coach ist, dann fällt einem irgendwann ‘Eleminate Waste!’ ein. Also weg mit allem Überflüssigen und was bleibt ist: Body Percussion! Mit dem eigenen Körper Musik machen. Das meint weniger ‘Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen’ sondern vielmehr Klatschen, Schnippen, Trapsen, Schenkelklopfen, …

Wenn man so etwas in eine Präsentation von 6’40″ Länge verpackt und das Publikum im Saal einbezieht, dann wird es ein interaktives Pecha Kucha. Und wie das auf den XPDays 2013 in Karlsruhe aussah, das kann man sich als Video anschauen. Viel Spaß!

Ach ja … hier kommt der Link: http://www.xpdays.de/2013/sessions/077-scrum-percussion.html

[1] Andrew C. Lewis: Rhythmus, Gustav Bosse Verlag, Kassel 2005
Foto: http://farm5.staticflickr.com/4031/4228255097_f0e023b84e_b.jpg

 

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